Ziele Gruendung Partner Netzwerk Satzung

 

 

 


Ziele

WENN ELTERN KREBS HABEN.

Unser Förderverein wendet sich an Kinder und Jugendliche, deren Vater, Mutter oder engste Angehörige an Krebs oder sonst schwer erkrankt sind. Dazu begleiten wir auch Kinder nach einem plötzlichen Tod bei einem Elternteil und nahen Verwandten.

Der Förderverein Sonnenstrahlen e.V. für Kinder/Jugendliche krebskranker/schwer kranker Eltern widmet sich den Bedürfnissen der Kinder, ihren Nöten und Sorgen, ihren Hoffnungen und Ängsten. Es gibt Raum für Leichtigkeit, für Trauer und für gemeinsamen Austausch mit anderen Betroffenen.

Ziel ist es, jedem Kind seinen individuellen Umgang mit der neuen Situation zu ermöglichen, die Kinder und Jugendlichen in ihren Ressourcen zu stärken und die gesamtfamiliäre Situation zu entlasten.

Ergänzend werden Eltern- und Familiengespräche angeboten.
 

 


 

Gruendung 

Der Förderverein Sonnenstrahlen e.V. wurde am 25. November 2010 von 15 Mitgliedern gegründet.


Bild von der Gündung, Prof.Lorenz und Verena Stub

 


 

   Partner  

 
     Das Klinikum am Steinenberg

 


 

Netzwerk

  

Krebsverband Baden-Württemberg

KikE: Hilfe für Kinder krebskranker Eltern, Tübingen

Lebensmut - Leben mit Krebs, München

Tigerherz - wenn Eltern Krebs haben, Freiburg

Flüsterpost e.V. - Unterstützung für Kinder krebskranker Eltern

www.hilfe-fuer-kinder-krebskranker-eltern.de

Annette von Rexrodt von Fircks Stiftung

 


 

Satzung 

des Fördervereins für Kinder/Jugendliche krebskranker/schwer kranker Eltern

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

 (1)     Der Förderverein führt den Namen “für Kinder/Jugendliche krebskranker/schwer kranker Eltern”.

(2)     Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt danach den Zusatz “e.V.”.

(3)     Der Verein hat seinen Sitz in Reutlingen.

(4)     Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit

 (1)     Zweck des Vereins ist, Kinder und Jugendliche zu unterstützen und zu begleiten, deren nächste Angehörige und / oder enge Bezugspersonen an Krebs oder anderen lebensbedrohlichen Krankheiten erkrankt sind.

(2)     Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht

- durch die Bereitstellung und Finanzierung heilpädagogischer, kunsttherapeutischer und / oder kinder- und jugendpsychotherapeutischer Angebote,

- durch die Organisation und Durchführung von Öffentlichkeitsarbeit.

(3)     Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

(4)     Der Zweck des Vereins ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

§ 3 Mittelverwendung

(1)     Mittel des Vereins dürfen nur für den satzungsmäßigen Zweck verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(2)     Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

(1)     Die Mitgliedschaft im Verein kann auf schriftlichen Antrag jede voll geschäftsfähige, natürliche Person oder jede juristische Person erwerben, die gewillt ist, den Vereinszweck zu fördern. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an.

(2)     Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrags nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragssteller die Gründe mitzuteilen. Die Ablehnung ist nicht anfechtbar.

(3)     Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

(4)     Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.

(5)     Ein Mitglied kann jederzeit aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt oder ein sonstiger wichtiger Grund vorliegt. Vor der Beschlussfassung ist das Mitglied zu hören, der Beschluss des Vorstands ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Das Mitglied kann gegen den Beschluss Einspruch bei der Mitgliederversammlung einlegen. Der Einspruch ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses schriftlich mit Begründung beim Vorstand einzulegen. Über den Einspruch wird als Tagesordnungspunkt in der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung befunden. Bis zu diesem Zeitpunkt ruhen Mitgliedschaft und Stimmrecht des Betroffenen.

§ 5 Mitgliedsbeiträge Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben. Das Nähere regelt eine Beitragsordnung.

§ 6 Rechnungsprüfung Die Rechnung des abgelaufenen Geschäftsjahres ist von jeweils zwei Rechnungsprüfern zu prüfen. Die Rechnungsprüfer werden von der Mitgliederversammlung gewählt.

§ 7 Organe des Vereins Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 8 Vorstand

(1)     Der Vorstand des Vereins iSv. § 26 BGB besteht aus erstem Vorsitzenden, erstem und zweitem stellvertretenden Vorsitzenden, Schatzmeister und Schriftführer.

(2)     Der Verein wird durch zwei Mitglieder des Vorstands gemeinsam vertreten.

(3)     Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung in den Zuständigkeitsbereich der Mitgliederversammlung fallen. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

a)  Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung

der Tagesordnung;

b) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung;

c) Vorbereitung des Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts, Verwaltung des Vereinsvermögens;

d) Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern;

e) Öffentlichkeitsarbeit;

f) Einstellung von Personal; sobald der Verein Angestellte beschäftigt, wird die Lohnbuchhaltung einer professionellen Stelle übergeben, die auch die für die laufende Gehaltsauszahlungen vorgesehenen Beträge auf einem Treuhand-Konto verwaltet;

g) Vorbereitung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen.

(4)     In allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung soll der Vorstand eine Beschlussfassung der Mitgliederversammlung herbeiführen.

(5)     Der Gründungsvorstand bleibt auf die Dauer eines Jahres im Amt. Danach wird der Vorstand von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahre gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl des nächsten Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt des Vorstandsmitglieds. Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, so kann der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung einen Nachfolger wählen.

(6)     Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem stellvertretenden Vorsitzenden einberufen werden. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des ersten Vorsitzenden. Sind nur drei Vorstandsmitglieder anwesend, müssen die Entscheidungen einstimmig gefasst werden. Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Mitglieder dem Gegenstand der Beschlussfassung zustimmen. Über die Vorstandssitzungen ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer zu unterzeichnen ist. Das Protokoll über die Beschlussfassungen ist von allen anwesenden Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen.

§ 9 Mitgliederversammlung

(1)     In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen; ein Mitglied darf nicht mehr als eine Stimme vertreten.

(2)     Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

a) Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr;

b) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands;

c) Entlastung des Vorstands;

d) Änderung der Höhe der Mitgliedsbeiträge;

e) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands;

f) Befinden über den Einspruch eines Mitglieds gegen den vom Vorstand ausgesprochenen Ausschluss;

g)  Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung des Vereins;

h) Wahl der beiden Rechnungsprüfer;

i)   Auflösung des Vereins.

(3)     Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich angegebene Adresse gerichtet ist. Das Einladungsschreiben kann auch als E-Mail versendet werden, wenn das Mitglied eine E-Mail-Adresse angegeben und der Versendung per E-Mail zugestimmt hat. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekanntzugeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Versammlung.

(4)     Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.

(5)     Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer der Wahl und der vorausgehenden Diskussion einem Wahlausschuss übergeben werden.

(6)     Die Abstimmung erfolgt durch Handzeichen. Auf Antrag wird geheim abgestimmt.

(7)     Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, Stimmenthaltungen werden nicht gewertet. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen, die Auflösung des Vereins kann nur beschlossen werden, wenn die Zahl der abgegebenen gültigen Stimmen mindestens 4/5 der Mitgliederzahl beträgt. Eine Änderung des Zwecks des Vereins bedarf der Zustimmung aller Mitglieder. Dazu kann die spätere schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden (Ausschlussfrist).

(8)     Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das vom Versammlungsleiter zu ziehende Los.

(9)     Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 10 Auflösung des Vereins

(1)     Die Auflösung des Vereins kann nur von der Mitgliederversammlung beschlossen werden und nur, wenn die Zahl der abgegebenen gültigen Stimmen mindestens 4/5 der Mitgliederzahl beträgt.

(2)     Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Bereitstellung und Finanzierung heilpädagogischer, kunsttherapeutischer und/oder kinder- und jugendpsychotherapeutischer Angebote.

(3)     Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, werden als Liquidatoren der/ die Vorsitzende und der /die Schatzmeister/in bestellt.

 

Von der Gründungsversammlung einstimmig beschlossen.